Am 21. Mai machte die Ausstellung „Un-heimliche Macht“ Station an der Lindenschule in Jüterbog. Das Präventionsprojekt gegen sexuelle Gewalt wird durch die Sozialarbeit der Stadt Jüterbog begleitet. Die Stadt hat als Schulträger die Lizenz für die Ausstellung erworben und ermöglicht damit, dass alle sechsten Klassen der Schulen der Region im Laufe des Schuljahres daran teilnehmen können. Die Ausstellung informiert altersgerecht über Täterstrategien und zeigt Kindern und Jugendlichen, wie wichtig es ist, Grenzen wahrzunehmen, Nein zu sagen und sich Hilfe zu holen. Gleichzeitig werden Möglichkeiten zur Selbsthilfe sowie Wege aufgezeigt, wie Freundinnen und Freunde Betroffene unterstützen können, um die „heimliche Macht“ zu durchbrechen. Unter Begleitung der Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie der Klassenlehrerinnen setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Themen Vertrauen, Grenzverletzungen und Hilfeholen auseinander. Dabei wurde deutlich gemacht, dass niemand mit belastenden Erfahrungen allein bleiben muss und es wichtig ist, sich Erwachsenen anzuvertrauen und Unterstützung anzunehmen. Die Ausstellung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Prävention und zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen im Umgang mit schwierigen und belastenden Situationen.
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